
Am Samstag, 22. August 2026 finden die Special Olympics Radrennen statt.
Am Sonntag, 23. August 2026 finden die Pararace
Rennen statt.
Interlaken, 23. August 2026 – Der 6. Pararace & Roll-Event auf dem Flugplatz Interlaken hat am heutigen Sonntag einmal mehr für sportliche Höchstleistungen und emotionale Momente gesorgt. In den Disziplinen Handbike und Rollstuhlrennen massen sich Athlet:innen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien auf dem schnellen Rundkurs.
Im Königsrennen über 40 km zeigten die Handbiker:innen über 20 Runden beeindruckende Leistungen.
Para-Cycling Liegend Handbike MH3 (Männer): Micha Wäfler (SUI, M&M) sicherte sich mit 19 absolvierten Runden und einer Zeit von 57:10,08 den Sieg. Fabian Kieliger (SUI, ParaRacing-Team) folgte mit 18 Runden in 58:50,51 auf Rang 2. Claudio Totisco Conforti (SUI, GPT-InSuperAbili) komplettierte mit 17 Runden in 57:39,13 das Podest. Dicht dahinter klassierte sich die Schweizer Handbike-Legende Heinz Frei (ParaRacingTeam) mit ebenfalls 17 Runden und einer Zeit von 57:41,16 auf dem 4. Platz.
Para-Cycling Liegend Handbike MH4 (Männer): Fabian Recher (SUI, ParaRacingTeam) fuhr mit 19 Runden in 55:36,27 die schnellste Zeit des gesamten Feldes und gewann die Kategorie MH4 souverän. Felix Frohofer (SUI, RC Zürich) wurde mit 17 Runden in 57:06,69 Zweiter, gefolgt von Giulio Mulattieri (SUI, GPT-InSuperAbili) mit 17 Runden in 58:23,41.
Para-Cycling Liegend Handbike MH4 (Frauen): Ramona Stauber (SUI, Para Racing Team) siegte mit 16 Runden in 1:01:26,39.
Para-Cycling Liegend Handbike WH3 (Frauen): Die Deutsche Kerstin Abele (adViva Handbiketeam/TSG Söflingen) gewann mit 12 Runden in 59:25,42.
Para-Cycling Liegend Handbike WH4 (Frauen): Sandra Fuhrer (SUI, ParaRacingTeam) setzte sich mit 18 Runden in 1:11:18,77 durch. Sandra Stöckli-Würmli (SUI, VC Eschenbach) folgte mit 16 Runden in 1:25:59,98 auf Platz 2.
Im Rennen über die halbe Distanz fuhren die Athlet:innen der schwereren Behinderungskategorien:
Alain Tuor (SUI, Para Racing Team) gewann die Kategorie MH1 überlegen mit 10 Runden in 48:29,76. In der Kategorie MH2 siegte Tom Feuz (SUI) mit 10 Runden in 59:04,40. Robert Lottenbach (SUI, RSK Rollstuhlsport Kandertal) holte sich den Sieg in der MH3-Kategorie mit 9 Runden in 59:25,83. Philippe Stöckli (SUI, RC-Zentralschweiz) dominierte die MH4-Kategorie mit 10 Runden in 50:26,09.
Rollstuhl MHO 12.6 km (Männer): Der Österreicher Ludwig Malter sicherte sich mit 6 Runden in 27:10,61 den Sieg. Amos Donath (GER, LBRS e.V.) folgte mit 6 Runden in 30:28,62 (+3:18.01) auf dem 2. Platz. Der Schweizer Matiwos Russom komplettierte mit 6 Runden in 31:51,90 das Podest.
Rollstuhl WHO 12.6 km (Frauen): Merle Menje (GER, RC Zentralschweiz) gewann das Damenrennen mit 4 Runden in 29:05,95.
Rollstuhl Junioren U20 4.2 km (T33-T34, T51-T54): Fabian Kappeler (SUI, RC Zentralschweiz) dominierte mit 2 Runden in 11:47,08. Eskil Hermann (SUI, Rollstuhlclub Zentralschweiz) belegte mit 15:33,06 (+3:45.97) den 2. Platz.
Rollstuhl Junioren U16 2.1 km (T33-T34, T51-T54):
Bei den Jüngsten siegte Frederik Estermann (SUI, Rollstuhlclub Zentralschweiz) in 6:21,60. Jeremy Frenzen (SUI, RC Zentralschweiz) wurde in 8:02,76 Zweiter. Arnaud Yameogo (SUI, Rollstuhlsport Zentralschweiz) komplettierte in 10:57,18 das Podest.
Internationale Beteiligung unterstreicht Bedeutung des Events
Der 6. Pararace & Roll-Event hat sich als feste Grösse im Para-Cycling-Kalender etabliert. Neben zahlreichen Schweizer Athlet:innen waren auch Sportler:innen aus Deutschland, Österreich und Italien am Start – ein Zeichen für die wachsende internationale Strahlkraft der Veranstaltung.
Nachwuchs lässt hoffen
Besonders erfreulich: Die Juniorenrennen in den Kategorien U16 und U20 zeigten, dass der Nachwuchs im Rollstuhlsport hervorragend aufgestellt ist. Die jungen Athlet:innen bewiesen grossen Kampfgeist und lieferten spannende Rennen auf dem Flugplatz-Rundkurs.
Sämtliche Resultate sind abrufbar unter:
🔗 my.raceresult.com/398862/results


